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Atmen ohne Schnarchen
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Verbirgt sich hinter dem Husten vielleicht eine chronische obstruktive Bronchitis ?
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Husten - Selbsttest - Verbirgt sich hinter dem Husten vielleicht eine chronische obstruktive Bronchitis ?
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Quelle: Ärzte Zeitung
Für Patienten mit ausgeprägter obstruktiver Schlafapnoe ist die kontinuierliche Überdruckbeatmung durch die Nase, genannt CPAP-Therapie, die Behandlung der Wahl.
Die Nasenmasken werden relativ gut toleriert und regelmäßig getragen, wenn der Atemwegsdruck stimmt und die Maske gut angepaßt wurde.
In Deutschland ist nur etwa jeder zehnte der 3,2 Millionen Menschen mit obstruktiver Schlafapnoe in Behandlung.
Der Weg von der Diagnose zur Therapie ist lang: Bestätigt sich bei einer ambulanten Polygraphie der Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung, wird der Patient in eines der 350 deutschen Schlaflabore überwiesen.
Die Wartezeit beträgt im Mittel vier Monate, wie eine Umfrage des Unternehmens MAP Medizin-Technologie ergeben hat. Im Schlaflabor wird eine stationäre Polysomnographie gemacht und der Patient kann dann in den folgenden Nächten auf eine CPAP-Therapie eingestellt werden.
Bei der CPAP-Therapie bläht der nasale Überdruck die kollabierten Atemwege leicht auf und ermöglicht Schlafapnoikern eine ruhige Atmung ohne störendes Schnarchen.
70 bis 85 Prozent der Patienten akzeptieren die Therapie mit modernen CPAP-Geräten, wie Caspar Graf Stauffenberg von dem Unternehmen bei einer Veranstaltung in Göttingen gesagt hat. Um eine Austrocknung der Schleimhäute zu verhindern, ist bei neueren Geräten ein beheizbarer Atemluftbefeuchter integriert.
Die Geräte laufen leise, sind leicht zu transportieren und mit verschiedenen Masken zu kombinieren. Bei einer gut sitzenden Nasenmaske sind Augenreizungen oder Druckstellen im Gesicht selten. Der richtige Therapiedruck wird im Schlaflabor eingestellt.
Für die Nachsorge sei eine ambulante Untersuchung mit dem Polygraphen meist ausreichend, ergänzte Professor Martin Konermann aus Kassel. Ein stationärer Aufenthalt mit Erfassung der Schlafqualität sei nur nötig, wenn die Patienten trotz CPAP-Therapie über Tagesmüdigkeit klagen, an Gewicht zugelegt haben oder ein neues Therapiegerät benötigen. Außerdem sei das Schlaflabor weiterhin für die Erstdiagnose der obstruktiven Schlafapnoe nötig. Zwar könne ein Polysomnogramm auch zuhause aufgezeichnet werden, aber die damit abgeleiteten EEGs seien oft nicht auswertbar. Nur Kinder schlafen so ruhig, daß die "Heim-Diagnose" einer schlafbezogenen Störung gerechtfertigt ist, sagte Konermann.
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